Billiger Kaffee kann teuer werden

Wie ich gerade in der “Mittelbayrischen Zeitung” lesen konnte, wurde gegen einen Käufer von Senseo Kaffee aus Holland ein Steuerstrafverfahren eingeleitet:

“Die Lieferung habe „super geklappt“. — Der Kaffee ist längst getrunken, die Sache war schon vergessen, da hat der Schwandorfer Kaffeekäufer jetzt ein Jahr danach Post vom Hauptzollamt Münster bekommen. Und im Betreff heißt es lapidar: „Steuerstrafverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung durch den Bezug von Kaffee aus den Niederlanden über das Internetauktionshaus ebay ohne vorherige Anmeldung und Entrichtung der Kaffeesteuer“.”
Quelle: Mitelbayerische Zeitung/ Weiterlesen

Tja, da hat jemand die Rechnung ohne den Wirt gemacht… Und wie man in einigen Foren lesen kann, ist dieser Mensch nicht alleine. Scheinbar gibt es gerade einen Rundumschlag. Naja, da ist mir jetzt auch klar, warum der Senseo in Holland günstiger ist. Pro Packung Senseo macht das dann schon mal ein bisschen mehr als 50 Cent an Steuern aus.

Nur eine Frage bleibt mir jetzt noch: Wieviel Senseo-Beutel darf ich denn aus Holland o.ä. mitbringen, wenn ich persönlich da bin!? Also ich meine ohne steuerpflichtig zu werden.

Eine Reaktion zu “Billiger Kaffee kann teuer werden”
  1. Michaels Kaffeeblog » 10kg Kaffee als Mitbringsel

    [...] Vor ein paar Tagen habe ich mich gefragt, wieviel Kaffee man denn steuerfrei aus anderen EU-Ländern mitbringen darf. Dank der Westfälischen Rundschau weiss ich es jetzt: 10kg sind als Reisemitbringsel erlaubt. Aber da man pro Kilo “nur” 2,15 Euro Steuer zahlen muss, lohnt sich da nicht wirklich eine Fahrt nach Holland. Es sei denn, man wohnt seeeehr grenznah. Nur wegen der Vollständigkeit: Wenn man Kaffee aus Holland o.ä. bestellt, muss schon das erste Gramm versteuert werden. [...]

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